Wo du recht hast hast du recht :p
Bei mir nur drei und ich hasse es wenn mir die frisöse meine Frisur zeigt :(
Und warum sind wir hier jetzt in der Öffentlichkeit?
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Wo du recht hast hast du recht :p
Bei mir nur drei und ich hasse es wenn mir die frisöse meine Frisur zeigt :(
Und warum sind wir hier jetzt in der Öffentlichkeit?
Ender's Game ist einer der gefeiersten SF-Romane aus den 70/80er Jahren.
Die Hauptkritik richtete sich schon damals eigentlich weniger gegen das Bild des Zocker-Helden, sondern eher gegen die Verherrlichung von Gewalt und die faschistoide Gestalt des Superhelden (es gibt auch einen berühmten Aufsatz dazu, der Ender mit Hitler vergleicht). Das wiederum sind aber nun zwei Vorwürfe, die vermutlich auf 50% des modernen Action-Kinos zutreffen.
Die Stärke des Buchs liegt halt unter anderem darin, dass die Hauptperson eigentlich nicht sonderlich sympathisch ist.
Wahr ist allerdings auch, dass das Buch anscheinend beim US Marine Corps als Pflichtlektüre gilt, damit die Soldaten lernen, wie man als Soldat zu denken hat. Von dieser Seite aus ist die Story also sehr wohl angreifbar.
Um ehrlich zu sein, ist mir das Buch ziemlich schnuppe. Das Produkt des Tages ist der Film, und um den geht es mir. Und was immer für eine Grundlage das Buch vor 40 Jahren gehabt haben mag, es wurde verfilmt, weil man mit dem Material gut diese Zielgruppe ansprechen kann. :sz
Ist das so?
Werden nicht alle möglichen Filme derzeit verfilmt, die als unverfilmbar galten, einfach weil man es jetzt tun kann? Orson Scott Card lebt ja noch, soweit ich weiß hat er sich immer geweigert, die Filmrechte zu verkaufen, weil er einen Film wollte, der die SciFi-Szenen angemessen umsetzen kann. Dazu gab es lange Zeit einfach nicht die technischen Voraussetzungen.
Nein, es wird alles verfilmt, das ein Publikum verspricht und das einen Namen trägt, der das Potenzial zur Marke hat. Frag dich doch mal, warum keine Sau auf die Idee kommt zum Beispiel Dragon's Egg zu verfilmen, wohl eines der besten harten Science Fiction-Bücher, die je geschrieben wurden. Die Antwort meiner Meinung nach: Weil es in der breiten Öffentlichkeit zu wenig bekannt ist (Marke) und weil die Cheela (0,5 mm hoch, 5 mm breit) nicht gerade eine zielgruppengerechte Starbesetzung sind. :sz
Gerade im SF-Bereich kann man mit dem Ausgangsmaterial nicht wirklich argumentieren, weil es einfach Tonnenweise gute und billige SF-Literatur gibt, die verfilmt werden könnte. Wenn man sich dann fragt, was warum verfilmt wird, kommt man IMO eben immer häufiger auf die zwei Punkte Marke und Zielgruppe.
Gestern habe ich Prisoners geschaut:
Vorab als Wertung 7,5/10! :applaus Das war schon ganz gut. Der Film schafft es grandios eine dunkle bedrückende Stimmung zu schaffen, die den gesamten Film mit seinen 153 Minuten über anhält! :top Ist aber kein einfacher Film. Jeder sollte sich genau überlegen ihn zu schauen... ;)
Hier mal der Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=ILd__arR_DE
Irgendwie hat mir auch Jake Gyllenhaal sehr gut gefallen. :gruebel Und der Soundtrack gefiel mir auch sehr gut! :top
Also mich konnte er nicht begeistern. Schauspielerisch ganz gut, aber das Ende wer jetzt schuld ist, konnte man doch nach 15 Minuten erraten......
Das hat komplett die Spannung genommen.
Gestern Captain Philips gesehen. Sicherlich ein handwerklich guter Film, aber eben auch etwas bieder, so dass ich immer mal wieder Momente der Langeweile verspürte.
6/10