Hurra?
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Hurra?
Am besten noch einen Südländer installieren.
Aber diesmal den echten Mario :nie
Oder besser noch: Luigi :cool
Ne, am besten gleich einen Italiener, sicher ist sicher. Sonst bekommen wir den Euro doch nie auf Lira Niveau.
Handelsblatt-Artikel über Steueroasen mitten in Europa.
Ein weiteres Beispiel dafür, wie es die Eurostaaten mit einer Zusammenarbeit halten
Zitat:
Doch in der Steuerpolitik zeigt sich, wie sehr Europa noch zerstückelt und zerstritten ist. Während jeder Traktorensitz von Brüssel genau genormt wird, gibt es in der zentralen Frage von Steuersätzen und -bemessungsgrundlagen keinerlei Harmonisierung. Jedes der 27 Mitgliedsländer kann sich unbehelligt sein eigenes Steuersüppchen kochen. Jede auch noch so kleine Vereinheitlichung bedarf hingegen der Zustimmung aller Staaten.
Abgesehen von den Steueroasen ist die Steuerpolitik eben auch der heilige Gral der Nationalstaaten. Selbst ohne die Oasen sind die Systeme so unterschiedlich, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie da jemals gemeinsame Sache rauskommen soll.
Ein Beitrag in der FAZ über den Niedergang der griechischen Gesellschaft: http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...-11992352.html
Hoffentlich bleibt uns sowas erspart. :un
Hier wurde lang nix mehr geschrieben.
Es gibt was Neues. Die EZB wird ab sofort auch die Anleihen des ESM als Sicherheiten akzeptieren. Komischerweise wird das kaum irgendwo erwähnt. Entweder es ist allen entgangen, oder die allgemeine Ermattung hat nun endlich eingesetzt. Was bedeutet das? Die Kredite für die maroden Staaten landen jetzt bei der EZB. Damit ist also auch in der Eurozone der letzte Pflock zur Staatsfinanzierung eingeschlagen. Es geschieht nur etwas versteckter als beim amerikanischen und britischen Quantitative Easing (QE): Die Anleihen werden nicht direkt vom ESM gekauft, sondern über den Umweg der primary dealer (Banken) als Sicherheiten akzeptiert. Praktisch macht das kaum einen Unterschied.
Die Macht der europäischen Institutionen steigt damit allerdings weiter. Jetzt sind wir an dem Punkt, an dem sich die EU-Institutionen gegenseitig retten können. Nächster Schritt: eine oder mehrere gemeinsame EU/Euroraum-Steuern. Die Finanztransaktionssteuer scheint ja nicht auf EU-Ebene zu kommen. Aber vor ein paar Tagen war ja bei Spiegel-Online von der neuesten Idee zu lesen: Eine gemeinsame Fleischsteuer wurde von einer schwedischen Behörde ins Spiel gebracht. Mal sehen, ob man das dankbar aufgreift.
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/...-12039458.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-879794.html
Griechenland hat es geschafft. Im Jahr 2012 wurde ohne Schuldendienst ein Überschuss im Staatshaushalt von 434 Mio. Euro erwirtschaftet. Damit haben die Griechen die Troika-Vorgaben bisher übererfüllt. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt gekommen, den Euroraum zu verlassen. Die Griechen scheinen aber nicht gewillt zu sein...
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/...ushalt100.html
Jetzt noch ein 100% Schuldenschnitt und alles ist in Butter :D
Mit dem neuen EU-Haushalt wird Deutschland nicht nur absolut, sondern als auch relativ zur Wirtschaftsleitung der größte Nettozahler werden. Die finden eben immer einen Weg, uns noch ein Schippchen drauflegen zu lassen. :sz Und wenn das EU-Parlament sein Veto einlegt und ein kostspieliger Kompromiss gefunden wird, dürfte es noch mehr werden.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12058153.html
In dem Zusammenhang: Deutschland hat seit 1991 netto 200 Mrd. Euro in den EU-Haushalt eingezahlt. :un
Bei diesen Summen wird einem schon schlecht, dabei haben die noch nicht mal was mit dem Euro zu tun.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/nettozahler-deutschland-die-melkkuh-der-eu-12057983.html
Ist dies wirklich schlimm? Wenn man die Nettozahlungen pro Kopf in Relation setzt zu dem Teil des pro Kopf BSP, der über dem EU-Durchschnitt liegt, dann müsste es noch relativ harmlos aussehen. Dass dort abgeschöpft wird, wo es etwas zu holen gibt, ist doch normal. :gruebel
Ich habe eher den Eindruck dass man da nur eine Seite der Gleichung betrachtet, Deutschland wird durch die Freihandelszone und andere, für eine Exportorientierte Nation sehr positive Aspekte, auch einiges an Euronen erwirtschaftet haben.
Jo, da müsste man sich eingehend mit beschäftigen, sonst kann man in der Diskussion nur mit Polemik um sich werfen.
Diese Seite der Gleichung kann man allerdings nicht berechnen. Die Behauptung steht im Raum, dass es wahnsinnig viel bringt. Aber 10 Milliarden pro Jahr müssen so erst einmal reinkommen, insb. wenn man bedenkt, dass der innereuropäische Handel wesentlich weniger wächst als der mit Ländern außerhalb der EU. Dann müsste man auch noch nachweisen, dass das Handelswachstum innerhalb der EU ohne Binnenmarkt deutlich niedriger gewesen wäre. Schwieriges Unterfangen.
Die Ursache dafür liegt tendenziell aber darin, dass die Transferzahlungen zu gering sind. Wenn man eine Angleichung der Lebensverhältnisse in Europa will muss dies auch bezahlt werden. Deutschland in seiner Mittenlage ist dazu verdammt wirtschaftlich besser dazustehen als die Länder am Rand. Dass Deutschland überdurchschnittlich viel in die EU einzahlt ist nicht grundsätzlich falsch.
Du tust so, als sei es selbstverständlich, dass man die Lebensverhältnisse angleichen will. Ich will das mit Sicherheit nicht, denn für uns bedeutet das auch eine wesentliche Anpassung nach unten.
Es ist nicht selbstverständlich und es ist wichtig Fehlanreize zu vermeiden, soweit dies denn überhaupt möglich ist. Aber je nachdem wie unterentwickelt unsere Nachbarn sind bremst dies letztlich auch uns aus. Insofern möchte ich die Behauptung aufstellen, dass ein größerer EU-Haushalt im langfristigen Interesse Deutschlands liegt.
So ein Kaese. Ein Grund, warum es Deutschland besser geht als seinen Nachbarn, ist der aussereurop. Export. Schau nach Frankreich: Die Automobilindustrie nimmt schon fast detroitsche Zuege an, da sie es total versaeumt haben Absaetzmaerkte in z.B. Asien zu erschliessen. 60% in Europa koennen sich doch schon lange keine deutschen Exporte mehr leisten.
Das es abnimmt bezweifelt aktuell keiner, aber es wird auch noch genug in die EU Länder exportiert.......
http://de.statista.com/statistik/dat...t-der-exporte/
http://de.statista.com/statistik/dat...aendergruppen/
Das es sich bei unsren Lohnnebenkosten nicht lohnt jeden Furz 10000 Meilen um die Welt zu schippern, duerfte sogar Dir einleuchten. Finde mal eine verifizierte Statistik fuer die Automobilindustrie die aehnliches aussagt.
Jetzt argumentierst du auch noch wie Judi, fazinierend.
Wenn Du nicht weiter weisst, dann ist der boese Messi wahlweise der bestimmende Alpha oder koennte Judi's Zwillingsbruder sein. :top Das Judi und ich uns wie Feuer und Wasser unterscheiden, ist Dir wohl noch nicht ins Auge gesprungen? :roll
Auf das will ich gar nicht mal eingehen.....
Dein Satz war:
Und das habe ich relativ einfach widerlegt. Wenn du es nur auf die Automobilindustrie beziehst und das wir dort mit dem Exporten in den asiatischen und amerikanischen Raum gute Erfolge feiern, dann gebe ich dir natürlich recht.
Und ja es geht Europa nicht gut, aber auch noch lange nicht so schlecht wie du es gerne hättest. Aber es steht dir auch frei, hinzugehen wo du willst.
Falls es Dir entgangen ist: Teile Europas sind schon jetzt der Schliessmuskel der westlichen Welt. Wann warst Du eigentlich das letzte mal im Ausland??
Wer über die Libor-Manipulationen mehr wissen will findet in der FAZ einen guten Erklärbär:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12057074.html
In der Zwischenzeit scheint auch ein Bailout-Fonds für Nicht-Euro-Staaten in der EU in Arbeit zu sein.
http://www.handelsblatt.com/meinung/...06102-all.html
Happy Birthday, Schweinesystem!
Anhang 9612
Endlich haben wir Thatcher überholt
So eine Exceltabelle kann ich mir auch basteln.:roll
Gegen die Daten von Querschüsse ist eigentlich nix zu sagen. :sz
Ich meine mehrfach gelesen zu haben, dass es sogar um die 30% sind.
Zitat:
Die Ermittlung der Niedriglohnschwelle ergibt sich aus einer Formel der OECD: Als Geringverdiener werden Arbeitnehmer bezeichnet, welche weniger als zwei Drittel des mittleren Verdienstes aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten eines Landes verdienen.
Alles in einen Topf gibt auch Eintopf.
Hä? Hier wird gerade nach Ländern unterschieden, was ist daran verkehrt?
Oder hast du das Zitat einfach nicht verstanden? Als Geringverdiener in einem Land werden die Arbeitnehmer bezeichnet, welche weniger als zwei Drittel des mittleren Verdienstes aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten dieses Landes verdienen.