"Die letzten Tage von Pompeji"
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"Die letzten Tage von Pompeji"
Eine Grafik sagt mehr als tausend Worte:
http://www.querschuesse.de/wp-conten...2/02/1a216.jpg
Entnommen aus diesem (lesenswerten) Artikel: http://www.querschuesse.de/der-konsumboom-geht-weiter/
Lang nix mehr geschrieben, aber es gibt auch keinen Grund. Alles läuft so, wie es erwartet worden ist. Die Rettungsschirme wurden kürzlich weiter aufgestockt, die Wirkung der Billion, die die EZB spendiert hat, verpufft jetzt, und die Kapitalflucht aus den Südländern nimmt weiter zu, während deren Wirtschaft zugrunde geht. In der Zwischenzeit explodieren die Summen, mit denen der deutsche Staat gerade steht. Nächster Akt: Spanien muss gerettet werden.
Wer sich noch fragt, wo die Reise mittel- bis langfristig hingeht, der bekommt nun aus Frankfurt die Antwort auf amüsante Weise mitgeteilt: Die Beamten der EZB fordern für sich inflationsgeschützte Pensionen.:rofl:donk:donk:donk
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-11717693.html
Anhang 6137
Die letzte Aussage ist geil. :D Uganda :rofl
Soweit ja alles richtig ;)
Herrlich, Kronus. Habe gelacht. :D
Passend zum gestrigen Fußballspiel scheint Merkel gestern auch von Monti und Rajoy vernichtet worden zu sein. Dann mal gute Nacht, Deutschland. Das war diese Nacht die absolute Katastrophe.
Ganz interessanter Kommentar. Steht aber nicht wirklich etwas neues drin: http://www.nzz.ch/meinung/kommentare...med-1.17303995
Immerhin steht's überhaupt mal so geschrieben, denn in der deutschen Presse findet man das in dieser Form selten oder gar nicht. Ich weiß nicht, was noch passieren muss, damit die deutsche Bevölkerung endlich mal aufwacht, aber wenn die deutsche Presse weiterhin immer nur verharmlost und der großen Führerin huldigt, wird das nichts. Dabei kann man den NZZ-Artikel auf wenige Punkte zusammenfassen, die bei jedem Bürger dieses Landes die Alarmglocken schrillen lassen müssten:
- Italien, Spanien und Frankreich erpressen systematisch und koordiniert Deutschland.
- Die Kontrolle darüber, was mit den bereitgestellten Geldern passiert, ist weitgehend verloren gegangen. Gleichzeitig ist die Vergabe der Gelder faktisch nicht mehr an Gegenleistungen geknüpft. Man bedient sich also lieber an Deutschlands Bonität, statt die nationalen Volkswirtschaften so zu reformieren, dass sie sich selbst tragen können.
- Die Amerikaner und Briten stellen sich voll auf der Seite der Italiener, Spanier und Franzosen, da sie sich um die eigenen Bestände an Anleihen dieser Staaten sorgen. An einer starken Eurozone sind sie ohnehin nicht interessiert.
- Garniert wird das Ganze mit der Lüge, Deutschland profitiere ja so viel vom Euro. Wie aber der Artikel richtig darstellt, ist das gar nicht der Fall. Komischerweise ist das bisher weder bei der deutschen Presse, noch bei den deutschen Politikern angekommen. In der ausländischen Presse und von ausländischen Meinungsmachern (Soros, Krugman, etc.) wird die Mär ohnehin immer wieder verbreitet.