"Voellig irre" wird immer noch an David Lynch definiert. :niemals
"Voellig irre" wird immer noch an David Lynch definiert. :niemals
Ich sag nur Mulholland Drive. :D
:japan
dann guck dir mal fassbinders "die bitteren tränen der petra von kant an" :wohoo obwohl, das möchte ich eigentlich niemandem wirklich ans herz legen. *g*
Aber schafft er auch dieses unterschwellige, beklemmende Gefuehl, dass den ganzen Film im Subtext mitschwingt? :lynchmeister
nein, das ist typisch lynch. bei fassbinder hat man eher sofort das gefühl, alle haben tierisch einen an der waffel und echt schlimme komplexe und tiefgreifende psychische probleme. es ist zwar auch oft wirr oder -ver-wirrend, aber nicht mysteriös oder nebulös. alles ist eher irgendwie tragisch-irre. die charaktere scheitern an der welt bzw. an der unfähigkeit in ihrem starren gefüge noch einen platz zu finden, weil typen wie sie darin nicht vorgesehen sind.
Noch nie davon gehört, empfehlenswert?
Ansehen. :nana
:top
Eben Prometheus zum ersten Mal gesehen. Keine Ahnung, was die Leute für Probleme mit dem Film haben... :sz
Leute sind Idioten.
Hab ich mir auch gedacht. Der Film schaut so klasse aus, wer wird sich dann schon an der strunzdummen Story und den knapp dreihundert Logikloechern stoeren. Bei einem 200 Mio Dollar Film kann man auch kaum erwarten, dass 50.000 noch extra in einen echten Drehbuchautor investiert werden.
Wieso sollten "Wissenschaftler" denn nicht alles antatschen was ihnen über den Weg läuft? Helm abnehmen um zu gucken ob die Luft wirklich atembar ist, der für die Orientierung zuständige verläuft sich erstmal und allgemein wird eine Verrücktheit nach der anderen begangen. In Alien 1 machte das irgendwie Sinn, aber hier sind alle die tollsten die es für Geld gab, nee...
Fragmente der Story machen Sinn, insgesamt ist das aber ein dampfender Scheißhaufen.
Ich weiß nicht, was ihr erwartet habt? Das Ding ist ein SF-Unterhaltungstreifen, und als solches funktioniert er. :sz Bei Independence Day regt sich auch keine Sau über die massiven Storylöcher auf. Außerdem ist es eine Ridley Scott-Film. Das hätte euch warnen müssen...
Erstens hat der Film den Anspruch ein philosophischer SF-Film zu sein (Der ganze religioese Ueberbau...) und zweitens hab ich noch im Kino mehrfach aufgestoehnt bei den dummsten Szenen. Ein halben Tag haetten die involvierten Leute noch am Drehbuch feilen koennen, um die groessten Probleme zu kaschieren. Sie haben es nicht getan und ich halte das fuer eine Beleidigung der Zuschauer.
Da unterscheiden wir uns halt. Den Anspruch sehe ich nicht. Raiders of the Lost Arc hat auch den religiösen Überbau und ist sicher kein philosophischer Film. Hölle, wenn du danach gehen würdest, wäre Baylon 5 plötzlich eine philosophische Serie. IMO macht ihr euch da was vor...
Ich verstehe auch nicht, warum schon Alien immer den Ruf hatte, hochwertiger SF zu sein. Der Film hatte gute und vor allem neue Ideen (SF-Horror, Frau als "Held", etc...) und er sah gut aus, aber damit hatte es sich. Es war nie ein gut geschriebener Film (wie zum Beispiel Terminator zwei, um ein Gegenbeispiel aus dem gleichen Genre zu bringen). Ich glaube einfach, dass, als der Film damals in die Kinos kam, das Neue den schwachen Plot überspielt hat und später durch den Kultstatus eh alles egal war. Kurz...
...das war bei Alien ganz genauso. Schon die Prämissen waren dämlich: Dass ein Frachter geschickt wird, um das Viech zu bergen und zu "sichern" (soweit man das bei dem Vorgehen überhaupt so nennen kann). Und dann funktioniert der Plan (im Film) und/oder der Plot auch nur, weil der Kapitän zu dämlich ist, die einfachsten Quarantänevorschriften einzuhalten. Schlechte Schreibe ist in der Reihe sicher nichts neues. Es ist schon dämlich, dass das Viech einfach nur ohne Motiv mordet. Wenn es wenigstens Fressen (für sein schnelles Wachstum), oder Eier legen würde oder so... :rollZitat:
und zweitens hab ich noch im Kino mehrfach aufgestoehnt bei den dummsten Szenen. Ein halben Tag haetten die involvierten Leute noch am Drehbuch feilen koennen, um die groessten Probleme zu kaschieren. Sie haben es nicht getan und ich halte das fuer eine Beleidigung der Zuschauer.
Und dann kommt noch dazu, dass es ein wirklicher Scott-Film ist... Der man ist gut, wenn es um die Regie geht. Er hat es drauf, Rhythmus und aussehen eines Filmes zu prägen. Aber sobald er Einfluss auf die Story hat (als Produzent, er schreibt ja nicht) wird es mit schöner Regelmäßigkeit grottig. Beste Beispiel: Königreich der Himmel. :sz
Kurz: Ich habe genau das bekommen, was ich erwartet hattet und war gut unterhalten. :)
Post nochmal editiert. ;)
Indiana Jones wollte nur unterhalten. Alien ist schlicht ein Horrorfilm. Da sehe ich vielleicht eine psychologische Komponente. Das Problem mit Prometheus ist, dass Scott oder wer auch immer seinem eigenen Hype geglaubt hat. Sicher gibt es bei Alien Logikloecher...nur fallen sie mir nicht sofort auf, weil sie im besseren Drehbuch versteckt werden. Beide Filme haben das Problem, dass eine handgrosse Kreatur sehr schnell, sehr viel waechst. In Alien passiert das irgendwo versteckt im grossen Raumschiff in Prometheus passiert das in mehreren Stunden in einem kleinen Raum und das Vieh ist dann auch noch eine Tonne schwer und wird nicht im Schatten versteckt.
Prometheus ist ein sehr unterhaltsamer Film. Ich bereue nicht, ihn gesehen zu haben. Es aergert mich einfach nur dass das Potential zu einem grossen Film verschenkt wurde durch Faulheit und Arroganz.
:top
Mit Größe hatte ich halt schon nicht mehr gerechnet, als ich gesehen habe wie viele Leute und vor allem wer alles schreibt und produziert.Zitat:
Es aergert mich einfach nur dass das Potential zu einem grossen Film verschenkt wurde durch Faulheit und Arroganz.
Was mich in die Richtung am meisten genervt hat, war dass Charlize Theron und Guy Pearce komplett verschenkt wurden. Keine Wirkung auf den Plot, komplett sinnlose Todesszenen... :un
Babylon 5 hatte schon einige gute Ideen, z.B. in der Faschismus-Folge. Und sie haben die Zeitreise gut gelöst. War auch viel nicht so gutes dabei, aber mit Prometheus können sie locker mithalten.
In Alien weiß vorher niemand so genau worum es sich handelt, deswegen wird der Frachter einfach mal hingeschickt. Die Crew ist zusammengewürfelt und auch nicht sonderlich ausgebildet, viele der Dummheiten die da passieren sind einfach menschlich und so erklärbar und verständlich.
In Prometheus sind sie vorbereitet, eiern noch tagelang durch irgendwelche Highlands um den tollsten Forscher zu finden und haben das superduper-Raumschiff das ein ganzes Planeten-BSP verschlungen hat. Sie haben irrsinnige Mengen an Geld investiert für die Besten. Und die stolpern dann genauso slapstickmässig durch die Gegend.
Ridley Scott hat sein Alien-Erfolgsmodell mit der rumstolpernden Crew einfach kopiert, aber die Prämissen waren eben ganz andere.
Ich hänge bei Filmen weit hinterher, deswegen paßt es auch nicht in die aktuellen Kinoempfehlungen, aber am Samstag haben wir Hangover gesehen. Also, den ersten Teil. Ich habe nicht intensiv nach Logikfehlern und Drehbuchlöchern gefahndet, aber den Film fand ich genial.
Ich denke, das passt hier am besten:
Anhang 9871
:):top
Sehr schick :top
Liegt's am handy oder könnt ihr das auch so schlecht lesen?
Ah ok. Habs
Ich denke das man diesen Film hier auch aufnehmen sollte. :D
http://youtu.be/qCuSP4VEdq4
Gestern Fraktus gesehen, guter Film :D
Besonders für Freunde der elektronischen Musik und/oder Kinder der 80er zu empfehlen ;) Sehr authentisch und detailverliebt.
8,5/10 Punkte
http://www.youtube.com/watch?v=SW9CmY3x-kk
:japan sicherlich nicht für jeden was, is auch nicht perfekt, aber ich hatte definitiv meinen Spaß :D
Habe grad mal wieder eine Perle aus den 80's auf meiner Platte gefunden. Diese will ich Euch natuerlich nicht vorenthalten. "Three O'Clock High" ist der Originaltitel. In D lief er sogar mal unter dem Titel "Faustrecht", wenngleich ich glaube, dass er hier eher unbekannt ist. Der Film bedient natuerlich einige Klischees, aber so charmant, wie es nur die 80's zu tun vermochten. :love Hier mal ein kleiner Ausschnitt.
http://www.youtube.com/watch?v=T7b8hDVGAMk
Jemand schon die Jagd gesehen?
Fand ich ab dem Mittelteil schon ein ziemlich gutes inszeniertes Drama, am Anfang ging mir die Leichtgläubigkeit einen Tick zu schnell und die darauf folgenden Beschuldigungen.
Worum geht es?
Kindergärtner wird von einem Mädchen beschuldigt sich vor Ihr entblösst zu haben, ist Blödsinn (das weiß man auch gleich) nimmt aber ziemlich schnell immer drastischere Züge an.
Das ganze spielt in einem dänischen Dorf und man weiß lange nicht wie das ganze wirklich enden wird.
Hab ich nur von gehört
Was ich vergessen hatte im Kinothread zu empfehlen:
Laurence Anyways von Xavier Dolan.
Ist von einem 24jährigen Kanadier (JIG wird ihn sicher kennen) und ich hatte den Film schon vor paar Monaten im Kino gesehen. Mir ist normal die Story eines Film am wichtigsten, aber die Bildsprache, Komposition und Kameraführung sind wirklich phänomenal. Wer den irgendwo auf DVD aufgreifen kann, sollte zuschlagen 9/10 und bisher meine Nummer 1 für 2013.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/la...-a-908002.html
Was wurde eigentlich aus dem Thread? Wie soll ich nu ordentliche Filme finden? :niemals
JuelZ Bild is das einzige was mir bleibt... :einsam
Mein Bild? :doris
Du bist halt ein niedlicher Boy :p
Woa, das ist creepy und ich bin obendrein älter als du. Naja, schwule Komplimente sind dennoch gute Komplimente. :D
Eigentlich meinte ich das hier: http://spielersofa.de/showthread.php...ll=1#post77132