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Griechenland hat es geschafft. Im Jahr 2012 wurde ohne Schuldendienst ein Überschuss im Staatshaushalt von 434 Mio. Euro erwirtschaftet. Damit haben die Griechen die Troika-Vorgaben bisher übererfüllt. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt gekommen, den Euroraum zu verlassen. Die Griechen scheinen aber nicht gewillt zu sein...
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/...ushalt100.html
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Jetzt noch ein 100% Schuldenschnitt und alles ist in Butter :D
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Mit dem neuen EU-Haushalt wird Deutschland nicht nur absolut, sondern als auch relativ zur Wirtschaftsleitung der größte Nettozahler werden. Die finden eben immer einen Weg, uns noch ein Schippchen drauflegen zu lassen. :sz Und wenn das EU-Parlament sein Veto einlegt und ein kostspieliger Kompromiss gefunden wird, dürfte es noch mehr werden.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12058153.html
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In dem Zusammenhang: Deutschland hat seit 1991 netto 200 Mrd. Euro in den EU-Haushalt eingezahlt. :un
Bei diesen Summen wird einem schon schlecht, dabei haben die noch nicht mal was mit dem Euro zu tun.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/nettozahler-deutschland-die-melkkuh-der-eu-12057983.html
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Ist dies wirklich schlimm? Wenn man die Nettozahlungen pro Kopf in Relation setzt zu dem Teil des pro Kopf BSP, der über dem EU-Durchschnitt liegt, dann müsste es noch relativ harmlos aussehen. Dass dort abgeschöpft wird, wo es etwas zu holen gibt, ist doch normal. :gruebel
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Ich habe eher den Eindruck dass man da nur eine Seite der Gleichung betrachtet, Deutschland wird durch die Freihandelszone und andere, für eine Exportorientierte Nation sehr positive Aspekte, auch einiges an Euronen erwirtschaftet haben.
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Jo, da müsste man sich eingehend mit beschäftigen, sonst kann man in der Diskussion nur mit Polemik um sich werfen.
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Diese Seite der Gleichung kann man allerdings nicht berechnen. Die Behauptung steht im Raum, dass es wahnsinnig viel bringt. Aber 10 Milliarden pro Jahr müssen so erst einmal reinkommen, insb. wenn man bedenkt, dass der innereuropäische Handel wesentlich weniger wächst als der mit Ländern außerhalb der EU. Dann müsste man auch noch nachweisen, dass das Handelswachstum innerhalb der EU ohne Binnenmarkt deutlich niedriger gewesen wäre. Schwieriges Unterfangen.
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Die Ursache dafür liegt tendenziell aber darin, dass die Transferzahlungen zu gering sind. Wenn man eine Angleichung der Lebensverhältnisse in Europa will muss dies auch bezahlt werden. Deutschland in seiner Mittenlage ist dazu verdammt wirtschaftlich besser dazustehen als die Länder am Rand. Dass Deutschland überdurchschnittlich viel in die EU einzahlt ist nicht grundsätzlich falsch.
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Du tust so, als sei es selbstverständlich, dass man die Lebensverhältnisse angleichen will. Ich will das mit Sicherheit nicht, denn für uns bedeutet das auch eine wesentliche Anpassung nach unten.