Umfrageergebnis anzeigen: Wer holt den Titel

Teilnehmer
10. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Deutschland

    3 30,00%
  • Frankreich

    3 30,00%
  • Spanien

    2 20,00%
  • England

    0 0%
  • Belgien

    1 10,00%
  • Italien

    1 10,00%
  • Portugal

    0 0%
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Ergebnis 91 bis 95 von 95

Thema: EM 2016 - Gibt es das deutsche Double

  1. #91
    Zitat Zitat von Spaceman Beitrag anzeigen
    War die 2014 WM eigentlich auch so lahm?
    Da haben sich wenigstens einige der Underdogs noch abschießen lassen, diesmal haben wirklich alle konsequent verteidigt (Ausnahmen: Russland-Wales und Portugal-Ungarn). Bin in der Vorrunde mehrmals eingeschlafen, manche Spiele waren echt unheimlich zäh.

    Ich finde nicht, dass sich das mit den 24 Teams bewährt hat, dann lieber gleich 32. Da sind dann zwar noch mehr Luschen dabei, aber manche davon sind wenigstens schlecht genug, um abgeschossen zu werden. Zudem qualifizieren sich dann keine Gruppendritten mehr und es fallen vielleicht ein paar der Unentschieden in der Vorrunde weg. Dazu waren die Aussscheidungsrunden auch etwas unglücklich, da die linke Seite deutlich schwächer war.

    Man sieht aber mittlerweile auch, dass Vereinsfußball einfach hochwertiger ist, da die Mannschaften viel besser eingespielt sind, was sich besonders in der Offensive bemerkbar macht. Verteidigen kann jeder, die Spieler der Underdogs sind das ja auch vom Vereinsfußball gewohnt. Die Mannschaftsstärken sind ja mittlerweile so weit auseinander, dass die halbe Bundesliga spielerisch nicht mit den Bayern mithalten kann und verteidigen muss, in Spanien ähnlich und in England ist das immer noch vergleichbar. Da wird es quasi zur zweiten Natur der Spieler aus der zweiten Garde, den Bus zu parken.

    Vielleicht muss man aber auch mehr an die Ehre appellieren und die Mannschaften, die sich nur hinten rein stellen, konsequent schmähen, Underdog oder nicht. Island und Wales haben immerhin wenigstens versucht, auch mal den Ball zu halten, alle anderen Underdogs waren grauenhaft anzusehen. Momentan läuft das ja eher andersrum und jeder, der 90 Minuten erfolgreich gegen eine Topmannschaft verteidigt und vielleicht noch einen reinduselt, wird dafür auch noch abgefeiert. Buh.
    “Never assume malice when stupidity will suffice.”

  2. #92
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    Es sind ja nicht nur die Underdogs. Auch die beiden Finalisten sind jetzt nicht übermäßig mit Dominanz hervorgetreten.

  3. #93
    Avatar von gubbel
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    Effektives Spielen schmähen
    Wenn das effektive Spiel ein langweiliges ist liegt das Problem wohl eher am Spiel an sich als an den Mannschaften.
    Weiß nicht was dagegen spricht da mal Konsequent anzusetzen, beim Basketball hat es seinerzeit soweit Ich weiß (was nicht so weit ist, hab da mal was gelesen ) auch ziemlich große Reformen gegeben um das von zäher Langeweile die keiner sehen wollte zu nem grundsätzlich schnellen und spannenden Spiel zu machen.
    Zehfuß weiß vielleicht mehr, wenn man ihn damit hervor locken kann
    A sanity powered pizza vaporizer.

  4. #94
    Zitat Zitat von Ford Beitrag anzeigen
    Es sind ja nicht nur die Underdogs. Auch die beiden Finalisten sind jetzt nicht übermäßig mit Dominanz hervorgetreten.
    Wobei beide Mannschaften immerhin eine Idee hatten, was sie mit dem Ball machen wollen, das hat schon fürs Finale gereicht.

    Zitat Zitat von gubbel Beitrag anzeigen
    Effektives Spielen schmähen
    Wenn das effektive Spiel ein langweiliges ist liegt das Problem wohl eher am Spiel an sich als an den Mannschaften.
    Das ist ganz sicher nicht die effektivste Methode, zu spielen. Das ist nur die einfachste und das, was die Spieler eh gewohnt sind. Als Nationaltrainer hat man ja nur sehr begrenzt Zeit, Dinge einzustudieren, wenn man dann 22 (unter)durchschnittliche Spieler aus 10 verschiedenen Teams hat, ist Bus parken, Langholz und Standardsituationen eben das effizienteste. Für den "normalen" Vereinsfußball gilt das nicht in dem Ausmaß, da wird diese Taktik bevorzugt von Underdogs so ausgiebig genutzt.

    In der Offensive profitiert man eben davon, wenn man einen eingespielten Block hat, 2014 hatten wir da zB viel mehr Bayern im Offensivspiel, mittlerweile haben die fast alle Offensivkräfte durch Ausländer ersetzt (auch mangels Optionen), dann fehlt das eben. Als Spanien noch alles gewonnen hat, hatten sie einen großen Barca-Block.

    Aber der Reiz des Fußballs liegt ja darin, dass auch die schlechtere Mannschaft gewinnen kann. Je mehr Tore man zulässt, indem man die Regeln anpasst, desto eher gewinnt immer die bessere Mannschaft. Momentan kann ein einzelnes Tor schon der Lucky Punch sein. Daher bin ich mir nicht sicher, ob man was an den Regeln ändern muss - vor allem, weil man 6er-Abwehrketten ja nicht verbieten kann. Vielleicht die Abseitsregel bei Pässen innerhalb des Strafraums abschaffen? Dann gibt es bestimmt mehr Freistöße knapp außerhalb
    “Never assume malice when stupidity will suffice.”

  5. #95
    Schaermt von Jim
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    Außer Deutschland und Italien war keine Mannschaft richtig stark. Aber Island vs. England war die ganze Sache wert.

    Zitat Zitat von Spaceman Beitrag anzeigen
    War die 2014 WM eigentlich auch so lahm? Kann mich nicht erinnern. Wir waren immer in einem riesen Rudel unterwegs und ich war meistens stock besoffen und anderweitig... ähm... interessiert...
    Ne, die war klasse. Da spielen aber auch Mannschaften wie Chile mit, die man sich immer gut angucken kann.

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