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Thema: Sare

  1. #41
    schaermt. Avatar von Jim
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    wtf?

  2. #42
    nur echt mit der Telefonsex-Stimme Avatar von elandra
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    Die drei kleinen Glitcher und das grosse böse Schwein

    Es waren mal drei kleine Glitcher, die hiessen Sare, Jimmy und Ela. Sie hatten Ihre Mutter bei einem Kampf mit dem Rook verloren.. oder vielleicht war sie auch nur in der Höllenbar hängengeblieben und hatte den Weg nicht mehr an die Oberfläche gefunden. Da sie wirklich noch klein und arm waren hatten sie auch nur kleine Taschen dabei und die waren nicht gut gefüllt. Sie froren ziemlich und wussten nicht genau wo sie schlafen sollten, aber Sare hatte die Idee, dass sie sich ja ein Haus besorgen könnten. Er hatte gehört dass man dazu eine Zulassung brauchte und frohgemut liefen die Glitcher Richtung Bürokraten. Sie stellten sich in die Reihe und nach geraumer Wartezeit hatten sie endlich die Zulassung ein Haus zu bauen. Sie suchten sich eine günstige, kleine und gemütliche Höhle, und machen sich auf den Weg.

    Auf dem Heimweg war ihnen etwas mulmig zumute, denn es wurde schon dunkel und sie hatten das Gefühl, dass sie von irgendwas verfolgt wurden. Manchmal blitzten Augen im Gebüsch wenn sie sich schnell umdrehten. Sie konnten aber nicht genau erkennen um wen oder was es sich handelte. Wären sie nicht so arm gewesen, dann hätten sie sich Hairballflowers besorgt um schneller rennen zu können, aber sie waren ja noch ganz kleine und arme Glitcher.

    Bald hatten sie es zu der Höhle geschafft und als sie die Tür hinter sich schlossen atmeten sie auf. Erstmal waren sie in Sicherheit. Allerdings waren ihre Vorräte fast komplett aufgebraucht und sie mussten bald nach draussen gehen um wenigstens ein paar Bohnen zu sammeln oder ein paar Kirschen. Ihre kleinen Glitchmägen brummten schon hungrig und mit der Energy war es auch nicht zum besten bestellt. Sie setzten sich hinter die Tür und stellten ihre Öhrchen auf um in die dunkle Nacht hinaus zu lauschen. Vor der Tür war Getrappel und .. eine Art Grunzen zu hören. Sie saßen hungrig und unglücklich hinter ihrer sicheren Tür und hofften, dass sich der oder das Wesen bald entfernte.

    Irgendwann fing Ela an zu jammern, dass sie sofort ein Glas Rotwein haben wolle und Jimmy guckte auch ganz begehrlich. Sare selbst war wohl mehr nach einem grossen Stück Fleisch. Also rissen sie sich zusammen, nahmen sich an ihren Händen und öffneten die Tür. Dort im Mondschein saß ein großes Schwein und schaute sie gierig an. Seine grünen Augen funkelten und es stieß ein begehrliches Grunzen aus, als es ihrer Gegenwart gewahr wurde. Schnell stießen sie die Tür wieder zu.

    Sare dachte nach, dann bat er die anderen beiden ihre Taschen auszuleeren. Sie hatten noch 3 Maiskolben, einen Piggy Plop, ein paar Bretter…
    Er schnappte sich die Maiskolben und den Piggy Plop und öffnete die Tür. Die Maiskolben warf er auf den Weg vors Haus und als das Schwein anfing an ihnen herum zu knabbern ließ er den Piggy Plop direkt auf seinen Kopf zu segeln. Es traf das Schwein genau zwischen die Augen und benommen fing es an sich im Kreis zu drehen. Es torkelte Richtung Bäume und ließ sich da ins Gras fallen, rieb seinen Kopf an Grashalmen ab.
    Sare nickte Jimmy und Ela zu und sie rannten los. Atemlos kamen sie am Ende des Wegs an und liefen in die nächste Straße. Gottseidank waren da eine Reihe Kirschen und Bohnenbäume und sie konnten sich den Bauch damit vollschlagen. Es fing auch schon an zu dämmern und man konnte im glänzenden Metall des Shrine den Sonnenaufgang langsam am Horizont hinaufkriechen sehen.

    Die drei Glitcher stopften sich noch eine Menge Bohnen und Kirschen in die Taschen und zogen im rosa Licht der aufgehenden Sonne weiter. Sie waren erstmal der Gefahr entronnen aber wussten, dass das grosse böse Schwein noch vor ihrem Haus auf sie lauern würde wenn sie später nach Hause kamen.

    Während sie sich die Gegend genauer anschauten und jede Menge Vorräte in ihre Taschen steckten, dachten sie gemeinsam über eine mögliche Lösung für ihr schweinisches Problem nach. Sie überlegten warum das Schwein vor ihrer Tür campte, was es wohl im Schilde führte und wie sie ihm begegnen sollten.

    Unterwegs trafen sie auf eine Glitcherin, die ihnen schon öfter aufgefallen war. Sie trug eigentlich immer ein Brett mich sich herum und wenn man nicht aufpasste und freche Bemerkungen fallen liess, dann hatte man dieses Brett direkt spüren dürfen. Sie war ein wehrhaftes Wesen namens Faith Leslie und redete von sich selbst nur als "DAS WIESEL". Wiesel empfahl natürlich das Schwein zu Planken.
    Splanken könnte eine Lösung sein, aber es war wirklich ein großes und gut genährtes Schwein. Eventuell würden sie es noch wilder machen. Sie diskutierten das Für und das Wider und kamen zu dem Schluss dass sie zuerst andere Dinge versuchen würden. Da Wiesel nichts besseres zu tun hatte, schloss es sich ihnen an. Langsam ging es in den späten Vormittag hinein und alle waren durstig. Da traf es sich gut, dass das Wiesel eine Quasselstrippe war. Sie redete auf einen der Passanten ein bis der eine Runde Hooch in die Runde warf und dann fluchtartig die Straße verließ .. wohl in der Hoffnung weiteren Nachstellungen entkommen zu können. Die kleinen Glitcher setzten sich an den Weg und tranken jeder einen Hooch. Er war ziemlich stark, schmeckte eindeutig nach alten Kartoffeln und den Durst löschte er eigentlich auch nicht. Trotzdem fühlten sich alle erfrischt und die Stimmung hätte nicht besser sein können. Wiesel sang lauthals Lieder von den Ärzten und die andern drei johlten und grölten fröhlich mit.

    Als sie die nächste Straße betraten trafen sie einen weiteren Bekannten, der allerdings ein bisschen traurig guckte. Er meinte, dass sein Internet gestört sei und er nur im Hotel vernünftig zum glitchen käme. Der Glitcher nannte sich Louis Louisson. Da noch etwas Hooch übrig war, drückten sie ihn Louis in die Hand, der dies zuerst majestätisch von sich wies, dann aber einen kräftigen Schluck nahm. Seine Stimmung wurde sogleich besser. Er liess sich die Geschichte vom Problem der Gefährten erzählen und meinte dann, dass das Schwein sich sicher von einer Thai-Massage besänftigen liesse. Das war sicher richtig, aber wer würde dem Schwein schon nahe genug kommen wollen um ihm eine Massage zu verpassen..?

    Da Louis gerade nichts besseres zu tun hatte, schloß er sich den vier Leuten an und so zogen sie dann zu fünf weiter. Da sie immer noch die Auswirkungen des Hooch spürten waren sie nur am Singen, Quasseln und Lachen. Eine lustige Gesellschaft, die auch den Passanten zuwinkte, Witze mit den Umstehenden machte und insgesamt auffiel. Keinesfalls wirkten sie niedergeschlagen oder problembelastet. Das war schon ein gutes Leben.
    Besonders gut schien sich eine Glitcherin zu amüsieren, die auf den schönen Namen Jaenelle hörte. Sie war ein hübsches kleines Ding mit einer Haut wie aus poliertem Holz, karottenfarbenen Haaren und einer langen luftigen Kutte mit schicken Stickereien. Louis war ganz angetan von ihr und verglich sie ständig mit Miss Tiger Beer… von der niemand genau wusste wer sie eigentlich war. Aber Louis war völlig besessen von ihr und besonders nach ein oder zwei Fläschchen Hooch konnte er sich kaum noch beruhigen.
    Jaenelle war an diesem Tag nur zum spazierengehen unterwegs und beschloss, sich der lustigen Gesellschaft anzuschliessen. Sie zogen weiter, streichelten Schweinchen, drückten innig Hühner und wässerte, liebkosten und ernteten jeden Baum, der ihnen in den Weg kam. Irgendeiner versetzte an einem Vendor eine Ladung Holz und sie kauften sich die nötigen Zutaten für ein paar einfache Gerichte… und noch ein bisschen Hooch
    Gemeinsam kochten sie sich ein leckeres Mittagessen, legten sich zusammen ins Gras, tranken noch ein bisschen Hooch und machten ein Mittagsschläfchen.
    Ausgeruht beschlossen sie noch einen Zug durch die Metallstraßen zu machen. Sare lief voran und der Rest folgte ihm. So sprangen sie lustig durch die Luft, stürzten sich zusammen von Felsen, kletterten zusammen Leitern hoch und hüpften durchs Gras. Schöner konnte man einen Tag nicht verbringen. Das große böse Schwein rückte immer mehr in Vergessenheit.
    Während sie so unterwegs waren erzählten sie sich Geschichten und berichteten was sie alles im Forum gelesen hatten und auch eine Menge selbst erlebte Dinge. Einer wusste von einem Trank namens Purple zu erzählen. Probiert hatte er noch nicht aber es sollte eine potente Droge sein. Wo sie jetzt alle die Taschen voller Geld hatten von den ganzen Stahlbarren konnten sie sich ja
    mal eine Portion davon besorgen. Keiner wusste so recht wie er an die Sache dran gehen sollte… sie waren bisher mit Hooch und Stew zufrieden gewesen. Sare war aber ganz heiss drauf das Purple mal zu versuchen und fing an sich die Büsche, an denen sie vorbei kamen genauer anzuschauen. Und siehe da..

    Hinter einem der Büsche bewegte sich jemand. Als Sare näher kam, sah er im Halbdunkel eine eigenartige Gestalt, die etwas schaurig aussah und aus Holz zu bestehen schien. Genaueres konnte er nicht sehen aber sare fasste sich ein Herz und trat ein paar Schritte auf ihn zu. Er versuchte mit möglichst ruhiger Stimme zu sagen: Hast du vielleicht etwas für mich? aber krächzte etwas .. das musste wohl die Aufregung sein. Der Holzkerl schaute ihn verschlagen an und grinste eigenartig. Er erwiderte: Ich hab hier ein bisschen "Candy" in meiner Box. Willst du etwas davon haben?
    Sare machte einen Schritt auf den komischen Kerl zu und packte in die Box…. DAS WAR KEIN CANDY Oo
    Er gab dem Ekelpaket, das schaurig lachte, einen Schubs, so dass er in die Hecken fiel. Dann rannte er so schnell wie möglich auf die Straße zurück.

    Jimmy hatte eine Idee wie sie an Purple kommen konnten. Er war früher einmal einer Glitcherin begegnet, die schon sehr lange auf der Glitchwelt lebte. Sie hatte sicher schon alles gesehen und konnte mit Infos und vielleicht sogar mit Purple aushelfen. Sie machten sich also im Gefolge von Jimmy auf den Weg zu Lechat.

    Chattie hatte gerade Besuch in ihrem Turm von einer Einkäuferin. Sie mussten eine Weile warten bis Miss Moneypenny sich etwas nettes aus den Boxen gekauft hatte, aber dann konnten sie von ihrem Wunsch erzählen. Chattie wusste natürlich genau von was sie redeten und holte einfach ihren Hexenkessel raus. Sie kochte für die Besucher eine Portion Purple und alle ( auch Miss Moneypenny, die sich in ihrer Abenteuerlust den Gefährten anschloss ) schluckten gleichzeitig ihr Purple. Erst dachten sie es wäre wirkungslos, dann hatten sie plötzlich ein eigenartiges Summen in den Ohren und…. wwoah.. plötzlich gab es einen starken Sog und sie wurden in eine eigenartige Welt geschleudert. Ein riesiger lila Drache sang merkwürdige Lieder und sie konnten durch die Luft schwimmen wie wenn der Raum mit lila Wackelpudding gefüllt wäre. Ein wenig beängstigend aber durchaus auch unterhaltsam. Zudem konnte man sich die Taschen mit Münzen füllen. Als sie aus ihrem Rausch wieder auftauchten redeten sie alle durcheinander. Es war kein einziges Wort zu verstehen… erst langsam konnten sie sich wieder beruhigen.

    Sie erzählten nun auch Chattie und Miss Moneypenny von ihrem schweinischen Problem und Chattie erbot sich mit ihnen zu kommen. Jetzt waren sie schon eine wirklich große Gesellschaft und langsam bewegten sie sich wieder Richtung Homestreet. Kurz bevor sie tatsächlich vor ihrer Höhle angekommen waren hatte Jaenelle die zündende Idee. Animal Youth Potion.

    Sie drückte Sare eine Portion davon in die Hand. Er begriff sofort
    Kurz bevor sie am Haus ( und am Schwein ) ankamen gab er den Freunden Instruktionen. Miss Moneypenny, Chattie, Ela und Jaenelle würden laut singen um das Schwein abzulenken. Louis und Wiesel würden mit Planken bewaffnet rechts und links stehen und zur Not das Schwein in die gewünschte Richtung treiben. Jimmy würde dem Schwein einige Maiskolben zuwerfen, damit es nach unten sah und dann… würde sich Sare mit dem Animal Youth Potion von hinten anpirschen und dem Schwein über den Kopf giessen.

    Genau so machten sie es dann auch. Die Sängerinnen hatten nicht alle schöne Stimmen. Vor allem Ela gröhlte ganz scheußlich. Das Schwein schaute indigniert in ihre Richtung und war kurz davor einen Angriff zu starten um das Spektakel abzustellen. Aber die Ablenkung funktionierte ganz wunderbar. Jimmy warf die Maiskolben und Sare pirschte heran. Durch den schrecklichen Gesang waren seine Schritte nicht mehr zu hören. Er öffnete schnell die Flasche, schüttete sie übers Schwein und…. innerhalb von Sekunden schrumpfte das bösartige Viech zu einem niedlichen kleinen Ferkelchen zusammen.

    Sie freuten sich und beschlossen sofort eine Party zu schmeissen anlässlich des grossen Erfolgs. Sare war der Held des Tages und musste einige Hooches trinken bevor die Partygäste ihm wieder seine Ruhe liessen. Ein wunderbares Fest schloss sich an und sie feierten bis in die Morgenstunden.

    Das Ferkelchen saß brav auf einem Regal und beobachtete die Feier. Am Morgen nach dem Fest redeten die Freunde ein ernstes Wörtchen mit dem Ferkel. Sie versicherten ihm glaubhaft, dass sie es nicht füttern würden bis es versprach, ein nettes und gutmütiges Schwein zu werden. Im Gegenzug durfte es dann auch in den Garten einziehen. Das Ferkelchen gelobte feierlich nie wieder böse vor ihrer Tür rumzulungern. Eigentlich wollte es am liebsten eh in ihren Garten ziehen. So gaben sie ihm sein Frühstück und als es wieder normale Größe hatte zog es grunzend in sein neues Heim.

    Alle waren glücklich und zufrieden und wenn sie keinen Internetausfall haben, so sind sie es noch heute …

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