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Thema: Die Kirche als Organisation, am Beispiel 9/11

  1. #41
    summ summ summ Avatar von Dudjän
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    Zitat Zitat von slowcar Beitrag anzeigen
    Die ersten beiden Kinder nimmt die Kirche "für lau" in Waisenheime auf, danach gibts Mecker.
    tut mir leid für dich
    da pan a los que tiene hambre da hambre a justicia a los que tienen pan

  2. #42
    Älterer Benutzer Avatar von corcampus
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    In Waisenheime? Ich denke, da ist sogar die katholische Kirche in D schon etwas weiter. Die Kinder werden heutzutage nicht von den Eltern getrennt.

  3. #43
    summ summ summ Avatar von Dudjän
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    In weisenheimen schon, da geht das nicht anders
    da pan a los que tiene hambre da hambre a justicia a los que tienen pan

  4. #44
    Älterer Benutzer Avatar von corcampus
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  5. #45
    Erfahrener Benutzer Avatar von MΞSSIΛS
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    Zitat Zitat von JIG Beitrag anzeigen
    Und das ist genau das was mich stoert. Jetzt ganz unabhaengig von Glaubensfragen gibt es da Institutionen (und das zieht sich durch alle Konfessionen und Geschmaecker), die sich moralisch ueberhoehen und schlimmste Verbrechen vertuschen/relativieren und dabei noch von einem Grossteil der Bevoelkerung in Schutz genommen werden. Warum?


    Hinzu kommt, dass die Kirche da eine Vertrauensposition einnimmt, die sie schamlos ausnutzt. Sowas wiegt fuer mich ohnehin doppelt schwer.
    Es gibt Leute, die haben einen Horizont in Form eines Kreises mit dem Radius Null,
    und diesen nennen sie dann ihren Standpunkt.

    White heat is screaming in the jungle
    Complete the motion if you stumble
    Go ask the dust for any answers
    Come back strong with fifty belly dancers




  6. #46
    s̓̍̒͋̌l̎ow̐̔̉̉c̊͋̉ar̄͑ ͪͫ͛ ̓ Avatar von slowcar
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    Witziger Link über Psychoanalyse und warum sie für Priester/Mönche/Nonnen verboten ist:
    http://mindhacks.com/2009/05/01/tell...ther-superior/
    (via nerdcore)
    Oh what a day! What a lovely day!

  7. #47
    Zitat Zitat von slowcar Beitrag anzeigen
    Witziger Link über Psychoanalyse und warum sie für Priester/Mönche/Nonnen verboten ist:
    http://mindhacks.com/2009/05/01/tell...ther-superior/
    (via nerdcore)
    Wie bei Scientology.

    “Never assume malice when stupidity will suffice.”

  8. #48
    s̓̍̒͋̌l̎ow̐̔̉̉c̊͋̉ar̄͑ ͪͫ͛ ̓ Avatar von slowcar
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    Zitat Zitat von sucinum Beitrag anzeigen
    Wie bei Scientology.

    Solltest nur nicht vergessen dass es mittlerweile doch etwas anders zugeht. In den Kommentaren standen da auch ein paar gute Beiträge, z.B. dass viele Priester schon mit 14 Jahren "angeworben" wurden...
    Oh what a day! What a lovely day!

  9. #49
    schaermt. Avatar von Jim
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    Zitat Zitat von JIG Beitrag anzeigen
    Und das ist genau das was mich stoert. Jetzt ganz unabhaengig von Glaubensfragen gibt es da Institutionen (und das zieht sich durch alle Konfessionen und Geschmaecker), die sich moralisch ueberhoehen und schlimmste Verbrechen vertuschen/relativieren und dabei noch von einem Grossteil der Bevoelkerung in Schutz genommen werden. Warum?
    Zitat Zitat von MΞSSIΛS Beitrag anzeigen


    Hinzu kommt, dass die Kirche da eine Vertrauensposition einnimmt, die sie schamlos ausnutzt. Sowas wiegt fuer mich ohnehin doppelt schwer.
    Wo ich es gerade hier lese und es so schön dazu passt:
    Interview mit Friedrich W. Graf
    http://www.faz.net/artikel/C31399/ge...-30331750.html
    Zu Frau Käßmann immerhin strömen die Leute. Bei Ihnen kommt sie unter dem Rubrum Moralismus vor. „Moral ist keine Religion“, schreiben Sie. Das sehen, glaube ich, komplette Kirchentage anders.

    Leuchtet mir schon ein, dass die das ganz anders sehen. Aber jetzt nenn' ich ihn wirklich mal, den Schleiermacher: Er erklärt 1799 in einem wunderschönen Büchlein „Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern“, dass man Religion von Metaphysik und Moral unterscheiden muss. Was wir in der Geschichte vor allem der Bundesrepublik erlebt haben, ist im Grunde die permanente Moralisierung der religiösen Kommunikation. Wenn einem nichts mehr einfällt, wirklich überhaupt nichts mehr, dann fällt einem noch Moral ein. Moralisieren ist nämlich eine intellektuell relativ anspruchslose Veranstaltung. Und wenn Sie sich das anschauen, was Bischöfe oder Ratsvorsitzende so verlautbaren, dann sind das fast immer moralische Pathosbotschaften, zum Beispiel im Bereich der Biopolitik, und da wird immer versucht, moralische Eindeutigkeit zu erzeugen.

    Könnte es sein, dass diese Menschen denken, dass es genau das ist, was von ihnen in der Öffentlichkeit erwartet wird?

    Da gibt es sicherlich ein interessantes Zusammenspiel zwischen politischem Betrieb und kirchlicher Kultur, weil im politischen Betrieb den Kirchen diese Rolle immer zugeschoben wird. Die sollen dann zur Präimplantationsdiagnostik was sagen und so weiter. Was dabei problematisch ist, ist vor allem der Habitus. Man suggeriert immer, dass man über Problemlösungskompetenz verfügt. Ich würde gern, ein einziges Mal, einen Bischof Huber erleben, der sagt: Wir wissen es auch nicht so genau.

    Kirchliche Würdenträger sollen die Hosen runterlassen und sagen: Wir wissen es auch nicht besser als ihr? Wofür zahlen die Leute dann Kirchensteuer?

    Ich sage vor allem: Weniger Interventionen, aber prägnantere und durchdachtere. Gerade bei den Kirchentagen: Da können Sie immer das Gute bestellen. Den Ausstieg aus der Atomenergie. Wunderbar. Aber dann fragen Sie sich doch mal, woher dann der Strom kommen soll. Also insofern findet dort immer eine moralistische Reduktion von Komplexität statt. Das ist langfristig ruinös.

  10. #50
    s̓̍̒͋̌l̎ow̐̔̉̉c̊͋̉ar̄͑ ͪͫ͛ ̓ Avatar von slowcar
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