Acht Badminton-Spielerinnen wegen Manipulationsverdachts ausgeschlossen
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BrainDamage
Hat jemand einen yt-Link zu den Badminton-Kröten, die sie jetzt disqualifiziert haben?:look
Das nicht, aber den Artikel: :eek
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Zitat von Focus online
Der Badminton-Weltverband hat acht Spielerinnen aus China, Südkorea und Indonesien von den Spielen in London ausgeschlossen. Sie sollen in der Vorrunde der Doppel-Konkurrenz manipuliert haben, um in der K.o.-Runde leichtere Kontrahenten zu haben.
Ein hochrangiger IOC-Funktionär bestätigte den Ausschluss am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Das topgesetzte chinesische Doppel Wang Xiaoli und Yu Yang hatte offenkundig absichtlich verloren. Für den Nachmittag hat der Weltverband eine Pressekonferenz angekündigt. Auch Spielerinnen aus Südkorea und Indonesien stehen unter dem Verdacht der Manipulation.
Spielerinnen wollten Final-Konstellation beeinflussen
Hintergrund ist das Gruppensystem beim Badminton: So spielt China mit je einem Doppelteam in zwei verschiedenen Gruppen. Unter Umständen treffen die Mannschaften erst im Finale wieder aufeinander, so dass dann in jedem Falle ein chinesisches Team gewinnen würde.
Der südkoreanische Cheftrainer Sun Han Kook gestand ein, dass Spielerinnen aus seinem Land versuchten, das Spiel zu verlieren. Es habe sich aber nur um Vergeltung gehandelt. „Die Chinesen haben angefangen“, sagte er. „Sie wollten nicht im Halbfinale gegeneinander spielen.“ Die chinesische Olympiamannschaft ermittelt nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua nach den Vorfällen.
Die chinesische Olympia-Delegation leitete Ermittlungen ein. „Das chinesische Olympia-Komitee stellt sich gegen jede Art von Verhalten, das einem fairen Sportsgeist und Moral entgegen steht“, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua einen Delegationssprecher. Xinhua berichtete aber auch von einer angeblichen Knieverletzung von Wang Xiaoli, die den Spielverlauf beeinflusst habe.
Olympiateilnehmer sind zu fairem Wettkampf verpflichtet
Olympia-Organisationschef Sebastian Coe hat die erkennbar absichtlichen als „nicht akzeptabel“ bezeichnet. Auch der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Mark Adams, schloss sich der Meinung Coes an. „Das ist mit Sicherheit nicht zu akzeptieren. Die Leute kommen und wollen guten Sport sehen.“
Der internationale Badminton-Verband habe eine Klausel in seinen Statuten, die vorsieht, dass die Athleten ihr Bestes geben müssen. Zu fairem Wettkampf verpflichten sich alle Olympia-Teilnehmer auch durch den Athleten-Eid, der bei der Eröffnungsfeier stellvertretend von einem Sportler gesprochen wird.
http://www.focus.de/sport/olympia-20...id_791659.html